Angelverein Garbsen e.V.

Angler mit Herz

Wir lassen uns nicht alles gefallen! 

Gemeinsam gegen das Angelverbot an der Leine.

Hallo lieber Leser, Hallo liebe Leserin,
leider wird die CDU voraussichtlich für ein Nachtangelverbot für den Oberlauf der
Leine von Hannover bis Stöckendrebber stimmen. Da dieses Tagesordnungspunkt
bei der nächsten Regionalversammlung zur Abstimmung kommen wird, kann es
durch die Gegenstimmen von CDU und Grüne zu einem knappen Ergebnis kommen.

Das Umweltdezernat Hannover hat allen Bürgern die Möglichkeit eröffnet für oder gegen eine
Nachtangelverbot zu stimmen. Die Email-/Postanschrift des Umweltdezernates ist auf dem Briefkopf des Musterschreibens
bereits eingefügt. Dieses oder ein von Euch selbst verfassten Scheiben sollte bis zum 12. Mai 2021 bei der Region
vorliegen. Wir müssen jetzt und hier die Politiker von ihrem Vorhaben abbringen, da der nächste Schritt dann in
Richtung weiterer Angelverbote, auch an Teichen und Seen gehen wird.

Wählt nur die Parteien, die auch Euere Interessen nach aussen praktisch vertreten und nicht nur leere Versprechung in die Welt setzen!

Danke, bei Rückfragen könnt Ihr unseren 2.Vorsitzenden Lutz Haarstich unter 

0178 24 80 517 gerne Ansprechen.


Bitte Informiert andere Angelkollegen/in, Freunde, Verwandte die Interesse haben. 


Musterbrief an die Region Hannover
Musterbrief an die Region Hannover.docx (14.17KB)
Musterbrief an die Region Hannover
Musterbrief an die Region Hannover.docx (14.17KB)


Hier noch ein kleiner Auszug von dem was uns Erwartet wenn wir nicht handeln. 


Die umfangreichen Karten sind einsehbar unter dem Link

https://region.hannit-share.de/s/pcPnaAo2anqL5bm

Das Kennwort lautet:   LeineaueLSG_H76

 

Fischereilich ist Folgendes geplant:

§ 6 (6):

"Freigestellt ist die ordnungsgemäße Ausübung der sonstigen fischereilichen Nutzung (Angelfischerei), außerhalb der Kiesbänke und Steilufer, unter größtmöglicher Schonung der natürlichen Lebensgemeinschaften im Gewässer und an dessen Ufern ohne Einrichtung zusätzlicher fester Angelplätze und ohne Schaffung neuer Pfade, mit der Maßgabe, dass § 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 8 und 13 * gelten.
Als Schutz vor der Witterung dürfen ausschließlich temporäre Schirmzelte in gedeckten Farben verwendet werden.
Reusen, Aalkörbe und vergleichbare Fischereigeräte sind zulässig, wenn diese über ein Reusengitter verfügen, dessen Einschwimmöffnungen eine lichte Weite von 8,5 cm nicht überschreiten; alternativ dürfen Fischereigeräte eingesetzt werden, die den Fischottern die Möglichkeit zum schnellen Ausstieg bieten (z.B. spezielle Reusen mit Gummireißnaht oder Feder-Metallbügeln)."

 

* § 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 8 und 13:

"Insbesondere werden folgende Handlungen untersagt:
8. das Nachtangeln entlang der Leine in dem gekennzeichneten Bereich in der Zeit zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang, (...)
13. das LSG außerhalb der dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straßen, Wege und Plätze mit Kraftfahrzeugen zu befahren oder dort Kraftfahrzeuge, sonstige Fahrzeuge oder Geräte abzustellen, (...)"


Neben den Nachtangelverboten hat die Naturschutzbehörde nun auch ein Betretungsverbot für "naturnahe Uferbereiche" geplant (§ 4 (1) Nr. 16), von dem es für Angler keine ausdrücklichen Ausnahmen gibt. Das betrifft u.a. die in den Karten dargestellten sog. "Feuchten Hochstaudenfluren". Da es keine weitere Definition von "naturnahen Uferbereichen" gibt, sind wir der Willkür der Naturschutzbehörde vollkommen ausgeliefert.


Außerdem ist das Betreten von Kiesbänken, Steilufern, Wald-, Gebüsch- oder sonstige Gehölzbeständen, Röhrichten oder Großseggenrieden verboten.  Für einen Normalbürger und Normalangler ist es nach meiner Auffassung so gut wie unmöglich, im Zweifel rechtssicher zu beurteilen, ob das Ufer den pflanzensoziologischen Definitionen von Röhrichten oder Großseggenriedern entspricht.

 

In der Summe bedeutet das ein Angelverbot auf sehr großen Strecken der Leine sowie an sehr vielen Uferbereichen von Stillgewässern. Wenn dann noch in Zukunft ggf. Uferrenaturierungen hinzukommen, sprechen wir von einem fast vollständigen Angelverbot an der gesamten Leine, das wir durch die Hintertür serviert bekommen.